Treffen mit Ernie LaPointe, dem Urenkel von Sitting Bull

 

Am Sonntag, den 20.03.2011 hatte ich die Gelegenheit Ernie LaPointe, den Urenkel des legendären Lakotahäuptlings Tatanka Iyotake (in Amerika und Europa unter dem Namen Sitting Bull bekannt), die Hand schütteln zu dürfen.

Ernie war mit seiner deutschen Ehefrau Sonja LaPointe auf Einladung des Traumfängerverlags zur Buchmesse nach Leipzig eingeladen worden, um die deutsche Übersetzung seines Buches „Sitting Bull – His Life and Legacy“ (deutscher Titel: Sitting Bull – Sein Leben und Vermächtnis) vorzustellen.

Ich hatte die große Ehre, dieses Buch, eine Biographie seines Urgroßvaters, übersetzen zu dürfen. Das Buch unterscheidet sich von allen bisher veröffentlichten Biographien über Sitting Bull. Nicht nur, dass sie von einem Indianer und engem Verwandten verfasst wurde, sondern auch dadurch, dass durch mündlich überlieferte Familiengeschichte bisheriges historisches Wissen über das Leben und Sterben des prominenten Lakotaanführers in Frage gestellt bzw. korrigiert wird.

Sowohl in seinem Buch als auch in Gesprächen legt Ernie großen Wert darauf, den Lakotanamen seines Urgroßvaters zu benutzen und verwendet die unkorrekte englische Übersetzung Sitting Bull (Sitzender Büffelstier) nur dann, wenn es für das Verständnis unumgänglich ist. Der wahre Name seines Urgroßvaters lautet: „Büffelstier, der sich hinsetzt“.

Es war anzunehmen, dass sich das Buch durch so einen berühmten Gast, der sein Buch auf der Messe signierte, gut verkaufen würde - aber dass die erste Auflage bereits nach wenigen Tagen ausverkauft sein würde, damit hatte wirklich niemand gerechnet. Die zweite Auflage ist aber bereits in Druck.

 

von links nach rechts:   Ernie LaPointe - Martin Krüger

von links nach rechts:   Martin Krüger - Ernie LaPointe - Kerstin Groeper-Schmäling

von links nach rechts:   Martin Krüger - Sonja LaPointe - Ernie LaPointe

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